Sanierung historischer Gutshäuser in Mecklenburg-Vorpommern
Die Sanierung der Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die sowohl architektonisches Know-how als auch Verständnis für den historischen Kontext erfordert. Viele dieser Häuser stehen unter Denkmalschutz, was zusätzliche Anforderungen an die Sanierung stellt. Es gilt, den ursprünglichen Charakter des Gebäudes zu erhalten und gleichzeitig modernen Komfort und Sicherheitsstandards zu berücksichtigen.
Ein Beispiel für eine gelungene Sanierung ist das Gutshaus Stellshagen. Nach dem Erwerb durch die Enkelin der ehemaligen Besitzer wurde das Gutshaus aufwendig saniert und beherbergt heute ein Biohotel.
Über die Rettung des Gutshauses Thurow:
#Gutshaus #Sanierung #MecklenburgVorpommern
Burg Prunn im Altmühltal – ein Burgen-Highlight
Die Burg Prunn, auch Schloss Prunn genannt, liegt auf einem steilen Jurafelsen über dem Altmühltal im niederbayerischen Landkreis Kelheim.
Die Burg wird bereits in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts erwähnt und war ab Mitte des 12. Jahrhunderts im Besitz der Herren von Laaber. Aus dieser Zeit stammen auch die ältesten erhaltenen Bauteile (Bergfried, Palas) der Burg.
Im 16. Jahrhundert fand der Humanist Wiguleus Hund eine Handschrift des Nibelungenliedes, den „Prunner Codex“, ein Heldenepos des Mittelalters.
Nachdem die Burg im 19. Jahrhundert in den Besitz des bayerischen Staates übergegangen war, setzte sich König Ludwig I. von Bayern für ihren Erhalt ein.
Heute zählt Burg Prunn zu den besterhaltenen Burgen Bayerns und kann besichtigt werden.
Öffnungszeiten finden sie hier: https://www.schloesser.bayern.de/deutsch/schloss/objekte/prunn.htm
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Die Oberpfalz – Burgen- und Schlösser-Land
Die Oberpfalz, heute touristisch etwas in Vergessenheit geraten, war historisch immer Grenz- oder Transitland (von Westen, z.B. Nürnberg, nach Osten, z.B. Eger oder Prag) und stand unter verschiedenen herrschaftlichen Einflüssen.
Zum einen waren dies die geistlichen Herren, das Bistum Regensburg und das Bistum Eichstätt (gegründet im 8. Jahrhundert).
Im 11. Jahrhundert kam das Bistum Bamberg hinzu, das vor allem Besitzungen in der nördlichen Oberpfalz erhielt. Auf der anderen Seite standen die weltlichen Herren, wie die Grafen von Schweinfurt (Herren des Nordgaus), die Krone von Böhmen (Neuböhmen), die Wittelsbacher oder die Landgrafen von Leuchtenberg.
Sie alle beeinflussten den Burgenbau in der heutigen Oberpfalz. Ab dem Mittelalter kamen zahlreiche Hammerschlösser hinzu. Der Name leitet sich von den Hammerwerken ab, die das Eisen der Region verarbeiteten und wie die Burgen von den Hammerherren errichtet wurden. So wurde die Oberpfalz zu einer Region der Burgen und Schlösser.
Heute gibt es in der rund 9.700 km² großen Oberpfalz noch rund 900 Burgen und Schlösser.
Auch wenn viele dieser historischen Bauwerke die Jahrhunderte nach ihrer Errichtung nicht überdauert haben, zeugen eindrucksvolle Burgen, Ruinen und Schlösser von der wechselvollen Geschichte der Oberpfalz.
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Die Fränkische Schweiz – das Burgen-Eldorado
Wie interessant die „Fränkische Schweiz“ ist, zeigt der rege Fremdenverkehr zwischen Nürnberg, Bamberg, Bayreuth und der östlich angrenzenden Oberpfalz.
Die schroffen Felsen mit ihren Burgen und die engen Flusstäler zogen schon im 19. Jahrhundert nicht nur die ersten Ausflügler, sondern auch zahlreiche Künstler der Romantik wie z.B. Victor von Scheffel an.
Auf engstem Raum trafen hier die Interessen der Landesherren, des Bistums Bamberg, der Nürnberger Burggrafen (Zollern, Hohenzollern), der Stadt Nürnberg und der zahlreichen freien Herren aufeinander.
So entstanden auf den rund 2.000 km² der Fränkischen Schweiz etwa 200 Burgen und Schlösser. Auf etwa 10 Quadratkilometer kommt also eine Burg oder ein Schloss.
Die zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen, wie z.B. der Bauernkrieg im Jahre 1525, machten vielen dieser Wehranlagen den Garaus. Aber nicht nur Kriege, sondern auch Verfall sorgte dafür, dass heute meist nur noch „Burgstallungen“ übrig sind.
Die Burgen und Schlösser, die die Jahrhunderte überdauert haben, sind heute touristische Anziehungspunkte in Franken.
Zu besichtigen:
Burg Rabenstein
Burg Egloffstein
Misslungene Schloss-Sanierung
Dieses Schloss in Nordbayern wurde in den 2000er Jahren von einer adeligen Erbengemeinschaft verkauft.
Der neue Eigentümer ging mit Elan an die Sanierung des Denkmalensembles, welches aus Schloss, Kapelle und Gutshof besteht.
Mit zu viel Elan!
Das Schloss in Nordbayern wurde in den 2000er Jahren von einer adeligen Erbengemeinschaft verkauft. Der neue Eigentümer ging mit Elan an die Sanierung des Denkmalensembles aus Schloss, Kapelle und Gutshof.
Mit zu viel Elan!
Um sein ehemaliges Wasserschloss auf „trockene Füße“ zu stellen, ließ der damalige Schlossherr Entwässerungsarbeiten durchführen, u.a. zur Trockenlegung eines Weihers in der Nähe des Schlosses sowie an den Fundamenten des Gebäudes. Das vermutlich auf Eichenpfählen gegründete Schlossgebäude (eine typische historische Bauweise bei feuchtem Untergrund – vor allem bei Wasserschlössern) benötigt eine gewisse Grundfeuchte, da sonst die Eichenpfähle zu trocken werden und zu faulen beginnen. Dies gefährdet die gesamte Statik des Gebäudes.
Trotz der Warnungen der Experten setzte der Schlossherr die Arbeiten fort.
Am 13.07.2012 geschah das Unvermeidliche und ein Teil des Barockschlosses stürzte ein. (Quelle: Presseberichte zum Schlosseinsturz)
Es folgte ein jahrelanger Streit um die Verantwortung für den Schaden, während das bedeutende Baudenkmal weiter verfiel. Heute ist das Anwesen weiterverkauft und wartet auf eine fachgerechte Sanierung / Rekonstruktion.
Bei historischen Gebäuden, insbesondere bei ehemaligen Wasserburgen, ist es immer ratsam, einen Denkmalpfleger hinzuzuziehen. Man sollte auch mit dem historischen „Flair“ der alten Bausubstanz leben, schließlich macht dies auch das Besondere an historischen Immobilien aus. Wer eine moderne Burg oder ein modernes Schloss will, sollte besser über einen Neubau nachdenken.
#Schloss #Sanierung #Bayern #Verfall #barock
Rheinische Post – Wie verkauft man eine Burg?
Über den Verkauf der Burg Leichlingen in Nordrhein-Westfalen
LEICHLINGEN Vor neun Jahren erwarb ein Düsseldorfer Unternehmer Haus Vorst, eine Höhenburg aus dem 11. Jahrhundert am Wupperhang über Leichlingen. Das Gebäude mit 25 Zimmern auf über 1.000 Quadratmetern Wohnfläche und mehr als 21.000 Quadratmetern Grundstücksfläche wurde zwar aufwendig saniert, steht aber seit gut zwei Jahren wieder zum Verkauf.
Den aktuellen Preis verrät der Makler nur auf Anfrage, zu Beginn der Vermarktung lag er bei mehr als fünf Millionen €.
Doch wie verkauft man eine ganze Burg?
Experte Matthias Helzel von der Vermittlung historischer Immobilien OHG gibt Auskunft.
Download des kompletten Artikels aus der Rheinischen Post:
Kompletter Artikel von Ina Bodenröder „Rheinische Post“ Düsseldorf / Wie verkauft man eine Burg?
Süddeutsche Zeitung: Ungewöhnliche Makler – von Traumschlössern und Ritterburgen
Romantische Burg am Rhein zu verkaufen, 800 Quadratmeter Wohnfläche, 2 850 000 Euro. Definitiv ein eher ungewöhnliches Immobilieninserat – und doch Alltag für Matthias Helzel. Der gelernte Hochbaukonstrukteur führt zusammen mit seinem Partner Bernd Neuhäuser ein Maklerbüro, eigens für historische Immobilien.
Direkter Link zum Artikel der Süddeutschen Zeitung:
„Ungewöhnliche Makler – Von Traumschlössern und Ritterburgen“
Download des kompletten Artikels aus der Süddeutschen Zeitung:
Kompletter Artikel von Yvonne Münzberg in der Süddeutschen Zeitung“
Interview mit Matthias Helzel im Lifestyle-Magazin „SALON“
Dieser Artikel gibt ein Interview von Authorin Rie Schwarzenbach vom Lifestyle-Magazin ‚SALON‘ mit Matthias Helzel über den Erwerb von Schlössern wider.
Download des Artikels als PDF-Datei:
„Wie kaufe ich ein Schloss? – Artikel im Lifestyle-Magazin SALON“
Burg Hiltpoltstein: Käufer will Burg als Feriendomizil nutzen
„Neuer Eigentümer will Burg als Feriendomizil nutzen“ – wird ein Artikel im Nachrichtenportal des Bayerischen Rundfunks zum Verkauf der historischen Burg Hiltpoltstein in der Fränkischen Schweiz betitelt. Der BR interviewte dazu Matthias Helzel von der Vermittlung historischer Immobilien OHG, der den Verkauf begleitet hat. Im Online-Beitrag des BR finden Sie auch ein kurzes Video über die Burg Hiltpoltstein.
Download des Artikels als PDF-Datei:
„Neuer Eigentümer will Burg als Feriendomizil nutzen“